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Legelshurster wald baum faellen

Baumfäll-Aktion 2016 im Legelshurster Wald

Im Winter 2016 haben wir unsere erste Pappel vom Fachmann fällen lassen. Die Pappel hat eine stolze Höhe von 35m und einen Stammdurchmesser von 80cm. Die Baumkrone werden wir zu Brennholz aufarbeiten und voraussichtlich im Winter 2019 in unserem Ofen verheizen, sofern der Winter kalt wird. Der Stamm eignet sich hervorragend zum Schnitzen von Skulpturen – lasst Euch überraschen, ich halte Euch auf dem Laufenden.   Für alle Video-Freunde, hier ein kleines Video von der Baumfäll-Aktion:

streuobstwiese heuen

Streuobstwiese: Aus dem Erbe wird Naturschutz

Seit vielen Jahren pflege ich eine kleine Streuobstwiese, die ich von meiner Mutter geerbt habe. Die Wiese befindet sich am Ortsrand von Kork und Apfel-, Kirsch- Mirabellen- sowie Pflaumenbäume gehören zum Bestand. Bisher habe ich die Wiese mit dem Traktor mehrmals im Jahr gemulcht, was jedoch nicht im Sinn einer Streuobstwiese ist. Um möglichst vielen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum zu bieten, habe ich in diesem Jahr beschlossen, die Wiese nur noch zweimal im Jahr mit dem Vordermäher zu mähen. Das frisch gemähte Gras wird geheut und nach der Trocknung abgefahren. Nun können sich durch das seltene Mähen viele verschiedene wildwachsende Blumen entwickeln und Vögel und Kleintiere erhalten neuen Lebensraum. Der erste Schnitt mit dem Vordermäher war schon ein kleiner Kraftakt, da die Wiese jahrelang gemulcht wurde hat sich das Untergras „verfilzt“. Nach dem Schnitt wird das Gras zum Heuen verteilt … und nach getaner Arbeit gibt es eine verdiente Pause im Schatten der Obstbäume.

skulptur kettensäge

Der Sterngucker

Eine Skulptur aus Kirschbaumholz mit der Kettensäge geschnitzt.   Im Februar habe ich an einem Sägeworkshop bei Chrisoph Widmer in Oberkirch teilgenommen. Mein Sägeziel an diesem Samstag: Ein Sterngucker Nach sorgfältiger Holzauswahl, habe ich mich für einen Kirschbaumstamm entschieden –  dann ging es an die Arbeit. Zuerst wurde der Sterngucker auf den Kirschstamm skizziert, danach die Konturen Schnitt für Schnitt mit der Kettensäge freigelegt. Der Sterngucker hat die stolze Größe von 1,40 m und hat sich einen Ehrenplatz im Büro von Birgit reserviert. Ein großes Dankeschön an Christoph für die Tipps und Tricks, die er durch seine langjährige Sägeerfahrung gesammelt hat. Und ein herzliches Dankeschön an Helga, für die leckere Verpflegung beim Workshop.  

Kaminfeuer

Die klimafreundliche Alternative

Nun ist er da, der Winter und unser Kachelofen brennt so gut wie 24 Stunden durch. Gut, dass wir unser Holzlager vor drei Jahren gefüllt haben, so können wir jetzt trockenes Holz aus dem Korker Wald verbrennen und erhalten dafür eine wohlige Wärme im Haus. Nicht nur das romantische Feuer, das durch die Glasscheibe des Ofens zu beobachten ist begeistert uns, sondern auch die klimafreundliche Alternative zur fossilen Heizung. Wie viele schon befürchtet hatten, ist es jetzt amtlich, 2014 war für Deutschland das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen. Vielleicht sollte man diese Fakten als Ansporn sehen und prüfen ob es klimafreundliche Alternativen zur bestehenden fossilen Heizung gibt. Brennholz nicht gleich Brennholz, ist es feucht oder wird zu wenig Sauerstoff zugeführt, entstehen gesundheitsgefährdende Stoffe wie Kohlenmonoxid. Daher ist eine optimale Verbrennung wichtig, um eine gute Umweltbilanz zu erhalten. Aus diesem Grund lagern wir unser Brennholz an einem luftigen, trockenen Plätzchen im Garten, denn je trockener das Holz, desto höher ist sein Heizwert.